Schueleraustausch Australien Erfahrungsbericht
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Gastfamilie Australien

Probleme mit der Gastfamilie umgehen.

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Schüleraustausch Beratungen

Kostenfreie Beratungen für Eltern und Schüler zum Schüleraustausch in Australien.

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Erfahrungsbericht

Erfahrungen von Patrick aus Österreich

01.02.09 16:08

High School Erfahrungen

Schritte fuer einen guten Start in Australien

Schüleraustausch Australien - Erfahrungsbericht von Patrick aus Österreich

Meine Entscheidung nach Australien zu fliegen fällte ich im Sommer 2006 mit meinen Eltern. Ich wollte mir eine kleine Auszeit gönnen und da dachte ich, dass ein Auslandsjahr mir sicher gut tun würde. Es sollte mich persönlich sowie meine Prinzipen weiterentwickeln. Ich versuchte dadurch meine eigenen Interessen zu verbessern.

Am Anfang war mir eigentlich gar nicht so bewusst worauf ich mich da wirklich einließ. Ich dachte mir ständig, dass es doch nicht so schwer sein kann ein Jahr mal ohne Familie und Freunde zu überstehen. Als dann der Zeitpunkt näher kam wurde mir immer mehr bewusst, dass ich doch ein klein bisschen unruhig war. Als ich mich dann von meinen Freunden verabschiedete wusste ich zwar, das die meisten schon die Tage zu zählen anfingen bis ich endlich wieder nach Hause kam, aber da dachte ich mir wie es sein muss in Australien so ganz ohne irgendwem den man sich anvertrauen kann und ganz auf mich allein gestellt.

Am nächsten Tag als mich meine Familie mit meinem besten Freund am Flughafen führte wurde mir langsam bewusst was und vor allem wem ich eigentlich hinter mir ließ. Sobald ich dann im Flugzeug saß war ich einerseits dankbar für die Möglichkeit die mir meine Eltern ermöglichten und andererseits dachte ich mir „Hilfe“… wie werden die Menschen dort sein. Denn mir wurde bewusst das ich so gut wie nichts über Australien wusste und auch mein Englisch so weit ich selbst dachte nicht gerade das beste war.
 
Als ich dann im Flieger saß so ganz allein zwischen Leuten die ich nicht kannte hatte ich schon nach dieser kurzen Zeit Lust nach Hause zu gehen und sagen das ich das doch nicht will. Aber dann, dachte ich mir, dass ich das meinen Eltern und schon gar nicht mir antun kann. Was würden dann alle von mir denken. Also wappnete ich mich innerlich und dachte dass ich es schon machen werde. Es war wirklich das größte das ich je in meinem Leben getan hatte.

Nach langer Zeit im Flieger als ich dann in Brisbane am Flughafen ankam wurde ich schon freundlich begrüßt von den Angestellten dort und sie halfen mir auch mit meinem Gepäck. Ich wurde dort von den Leuten die mit der Organisation zusammen arbeiten abgeholt und ich hatte mich von der ersten Minute an super mit ihnen verstanden. Sie fuhren mich zu meiner Gastfamilie und am Weg dorthin unterhielt ich mich schon mit ihnen. Das erste das mir sofort auffiel war das sie auf der „verkehrten“ Straßenseite fuhren. Als wir dann bei der Familie ankamen wurde ich ein zweites Mal an diesem Abend sehr nett begrüßt.

Ich war natürlich total müde von dem langen Flug und dem jatlag der über mich herfiel. Doch die Familie kümmerte sich gut um mich da sie wussten wie schwer es für mich war.

Als ich dann Cleveland in die Schule kam fand ich sofort Freunde mit denen ich mich bald fast so gut verstand wie mit meinen Freunden in Österreich. Ich genoss es wirklich sehr, da meine Familie und meine Freunde in Australien wirklich total anders waren wie daheim und deshalb war es wirklich schön mal etwas Neues zu erleben.

Die Leute im Allgemeinen dort waren sehr nett und sehr entgegen kommend. Sobald ich irgendwem erzählt hatte, dass ich von einem anderen Land komme waren sie sofort aufgeschlossen und löcherten mich mit Fragen.

Die Schule half mir bei jeder Sache die mich interessierte und erkundigte sich immer bei den Lehrern wie gut ich in der Schule war. Die Lehrer waren in Australien überhaupt super! Sie waren sehr nett und halfen mir bei jedem kleinen Problemchen das ich hatte! Sie halfen mir wenn ich mich nicht auskannte und sagten meinen Klassen Kollegen das sie mir helfen sollten und in die Klassengemeinschaft einschließen sollten, was mir zum Glück auch sehr gut gelang!

Als ich dann nach mehr oder weniger langer Zeit meine Familie wieder sah war ich eigentlich hin und her gerissen. Ich freute mich schon wieder auf daheim und auf meine Freunde und darauf, dass ich wieder ein paar Worte Deutsch sprechen konnte und doch war zu der Zeit Australien mein zweites Zuhause. Es ist wirklich die tollste Erfahrung die man nur machen kann.

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